Vier Zwergseidenhühner kratzen seit April auf unserer Wiese herum. Ein Name für den weißen Hahn war schnell gefunden: “Hansi” heißt er, nach dem bekanntesten Befürworter von weißen flauschigen Boots, Herrn Hinterseer.
Die graue Henne (nicht im Bild) ist immer tip-top frisiert, kein Federchen liegt falsch und nichts stört die gepflege Erscheinung. Es fehlt nur doch ein Hauch von violetter Tönung zum Gesamteindruck einer vornehmen Dame.
Und der mit der schwarzen Tolle – das ist natürlich James Brown:
Seit ein paar Wochen haben wir zwei Zwergziegen, Heidi und Rosi.
Heidi ist die jüngere, gerade rund fünf Monate alt und demnach etwa im November 2009 auf die Welt gekommen – nichts genaues weiß man nicht. Sie kann ganz liab schauen und ist ein enormes Springginkerl mit unglaublicher Hochsprungkraft. Einen 1,50 m hoher Zaun überflankt sie aus dem Stand.
Heidi ist die Tochter von Rosi, die etwa eineinhalb Jahre alt sein dürfte (Geburtsdatum also irgendwann im Herbst 2008).
Rosi heißt eigentlich Heiki, aber die beiden Ziegen so ähnlich zu rufen geht mal gar nicht. Also nennen wir Heiki ab jetzt Rosi, der Kurzform von Ambrosia nach dem Rasenroboter Ambrogio. Im Rasenmähen sind die beiden Ziegen nämlich dem Rasenroboter recht ähnlich: Fahren ein chaotisches Mähsystem, verziehen sich bei Regen in den Unterstand und sind geländetauglich.
Wenn man in Google Earth nach Krasnosilka (das ist in der Ukraine) “fliegt”, findet man diese scheinbar schwerelose Scheune unter den anderen Landschaftsbildern von dort.
Gefunden habe ich dieses Bild auf der Seite der Partnervermittlung Natalya, und dort gibt’s noch ein anderes abgehobenes Bauwerk aus der Kategorie “Träum’ ich oder wach’ ich?”: Das Schwalbennest auf der Krim.
In der Braunauer Inn-Au liegt diese Skulptur. Grobgeschnitzt aus Holz, sonst nichts, so groß wie ein Auto. Holzschwämme fressen das Objekt schön langsam von außen her auf.
Zurück zum Thema No. 1, “Wie man (richtig) liebt”. Dazu gehört auch, wie man richtig streitet.
Fünf verschiedene Arten zu streiten gibt es: Den Konkurrenten, den Konfliktscheuen, den Anpassungsfähigen, den Teamplayer und den Kompromissbereiten. Mir fällt dazu noch der Querulant ein, der immer ein Haar in der Suppe findet.
Persönlich halte ich es für einen Vorteil, wenn man zumindest von sich selbst weiß, auf welche Art man im Allgemeinen streitet; noch besser ist es, auch den Streit-“Gegner” einschätzen zu können. In einer Beziehung lässt sich das mit der Zeit eh kaum vermeiden, aber gleichzeitig verlaufen Diskussionen aus der selben Gewöhnung immer wieder in den gleichen Bahnen, weil diese Muster nicht bekannt sind oder mit kalkuliert werden. Ganz ähnlich funktionierten auch die vier Kanäle der Kommunikation (Information, Appell, Gefühl, Selbstdarstellung) als Hilfe beim Erkennen von Mustern.
Als Banalität, aber trotzdem wirksame Erkenntnis bleibt: Wenn man weiß, wie man selber tickt, läuft der Umgang mit den anderen geschmeidiger.
Das Strandbad in Seewalchen: Die Bikinisaison ist noch nicht eröffnet, trotzdem steht die Sonne schon hoch genug, um dieses geometrisch Streifenmuster auf das Häuschen der Kassiererin zu werfen, die Wasserrutsche und der Sprungturm haben noch ein paar Wochen Winterpause. Viele bauen ja ein privates Schwimmbad in den Garten, aber wir lieben die Wasserrutsche im Apumare Attnang-Puchheim (mit Zeitnehmung!), und so ist ein eigener Pool gar nicht nötig.