Tomaten

Roger | | 5. Juli 2011

“Tomate ist mein Gemüse” ist ein Heinz-Strunkismus, der meine Vorliebe im Sektor “Vegetarisches Essen” gut definiert. Derzeit hängen die Kleinen noch grün an den Stauden vor der südlichen Giebelseite.

Grüne Tomaten

Bis zum Herbst wird das hoffentlich besser, und für die Zwischenzeit behelfe ich mir mit Paradeisern aus dem Handel, die auch nicht mehr so wässrig und geschmacklos sind wie damals in den Jahren, als wir so was Ähnliches wie Tomaten von den Holländern importieren mussten.

Reife Tomate

Das elegant gekurvte Teller gibt dem Foto eine recht ansprechende Note, finde ich. Mir gefällt die Ansicht und ich habe eine kleine Version dieses Fotos zur Illustration hier verwendet. Auf Wikimedia Commons habe ich das Foto in höherer Auflösung unter der CC-BY-SA-Lizenz veröffentlicht (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tomato_%28half_fruit_with_slices%29.jpg).

Tomaten und anderes Gemüse stammt zum großen Teil aus dem spanischen “Meer der Plastikfolien”, einer Zone rund um Almería und El Ejido. Die Ausdehnung der Folientunnel ist imposant:

Marianne und Michael

Roger | | 26. Juni 2011

Die beiden sind unzertrennlich, soviel fällt auch einem oberflächlichen Beobachter auf jeden Fall auf. Die alte Ordnung, in vielen Fällen von Frauenrechten und Feminismus schon aufs Altenteil verbannt, gilt für die beiden unverrückbar: Er geht voran und legt die Richtung fest, sie folgt drei Schritte hinten nach.

Michael bewegt sich schweigend, öffnet den Schnabel nur, wenn’s unbedingt nötig ist, fürs Essen oder Trinken und ganz ausnahmsweise auch mal für eine unmutige Äußerung Richtung Hansi und seinem Harem.

Von Marianne hört man dagegen immer was, sie kann einfach keine Ruhe geben. Nicht zu laut, aber unaufhörlich, quakt sie bei jedem Schritt eine einfache, immer gleiche Strophe vor sich hin: “Ba Wa. Ba Qa. Qa Ba….”

Marianne und Michael sind recht hübsche Exemplare ihrer Art, stellenweise auffallend bunt und auch recht dahinter her, dass kein Federl aus der makellosen Linie vorsteht. Er, ein dunklerer Typ als sie, ist eine guten Kopf größer als seine Partnerin, obwohl beide gleich alt sind.

Marianne und Michael, indische Laufenten

Vor etwa acht Wochen sind die zwei indischen Laufenten aus dem Ei geschlüpft und seit jetzt hinter den spanischen Nacktschnecken im Gras und beim Gemüse her. Auch in Wirklichkeit stimmen die Geschichten, die man als von den Schnecken geplagter Gartenbesitzer über den Appetit der Enten nach den schlatzigen Schnecken hört.

J “The Butt” Lo: Eine kritische Auseinandersetzung

Roger | | 16. Februar 2011

Letztlich brachte die bunte Sonntagsbeilage der Zeitung etwas über die französische Dukan-Diät, mit der angeblich Gisele Bündchen ihre Figur hält, und die JLo nach der Geburt wieder auf Normalfigur gebracht haben soll.

Dass das Supermodel mit einer solchen Diät verbunden wird, ist ja klar, die ganze Branche ist ja trotz aller negativen Schlagzeilen und ein paar unernsten Versuchen, daran was zu ändern, immer noch ein Hort von knochigen Hungerhaken. Aber warum in aller Welt will JLo hungern? Will sie ihr Markenzeichen, das pompöse Hinterteil, zum Verschwinden bringen? Also ich verstehe das nicht, schließlich habe ich mir die meisten Filme, in denen sie mitspielt, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf angeschaut, ob nicht doch in einer winzigen Szene auch mal ihr Oberkörper unterhalb der Taille oder südlich der Lendengrübchen ins Bild gerückt wird. Ist halt nie passiert… Selbst wenn man sich durch die Ergebnisse der Bildersuche vorarbeitet, findet man so wenige Fotos von Jennifer Lopez, in denen sie von Kopf bis Fuß unverfälscht von hinten abgebildet ist, dass gleich unter den ersten zwanzig auch Surrogate wie Kim Kardashian oder Beyonce auftauchen.

Ein Frauenversteher würde dazu vermutlich raten, dass JLo zwar unter Marketingsaspekten Freude an ihrem Alleinstellungsmerkmal hat, aber im Innersten doch wie so viele Frauen mit ihren üppigen Formen unzufrieden ist. Darum also die Protzereien mit der Dukan-Diät.

Ich weiß, dass dieser gedankliche Ausflug eine weite Parabel vom ursprünglichen Beitrag in der bunten Krönung der österreichischen Presselandschaft schreibt, aber wie sonst soll ich den armen Bäumen gerecht werden, die für den Druck dieser [piep] ihr Leben lassen mussten?

Liebe Mitbürger

Roger | | 19. Juli 2008

Liebe Mitbürger! Äpfel im Netz zur freien Entnahme! Achtung: Äpfel sind zum Teil bewohnt!

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